Für meinen kleinen Noah

                              Ich hab dich verloren

                              bevor du warst geboren.

                              Dein kleines Herz hörte auf zuschlagen

                              es ist so schwer,dies alles zu ertragen!

                              Wie gerne hätte ich DICH in den Arm genommen,

                              aber du wurdest mir viel zu früh wieder genommen.

                              Geblieben sind Sehnsucht,Tränen,Trauer und Schmerz!

                              Aber....auch die Erinnerung an dich!

  

 

Niemals werde ich Dein erstes Bild vergessen,
Niemals Dein erstes Daumenlutschen in meinem Bauch,
Niemals Deine allerersten so zaghaften Bewegungen in mir,
Niemals dieses so unbeschreibliche Glücksgefühl!

Es war ein Sonntagabend, als Du Dich zum ersten Mal deutlich zu erkennen gegeben hast: Ein zaghaftes Klopf, Klopf!! hier bin ich. Ich habe geweint vor lauter Freude und Glück! Deine beiden Schwestern konnten dieses Wunder auch kaum verstehen!
 

Du warst da!!

Irgendwann bist Du dann ganz still von mir gegangen, ein Stück von mir ist mit Dir gegangen.

Noah, mir ist nichts von Dir geblieben, außer wunderschöne Erinnerungen an Dich, ein Bild und ein Grab.

Mirjam, Anna-Lena und ich wünschen Dir in Deiner Welt, die so fern von uns ist, viel Glück und Frieden.

In meinem Herzen wirst Du immer weiterleben, auch der Tod kann uns nicht trennen.

Irgendwann, wenn die Zeit gekommen ist, werden wir wieder zusammen sein und uns in die Arme nehmen!

Du fehlst mir so unendlich!!!!!!

                                                   Ich Liebe Dich

                                                   

                                                             Mama    

         

Gott, ich bin ratlos und voller Zorn,

denn du hast mir einen Menschen genommen,

den ich geliebt habe

und den ich brauchte

so wie er mich.

 

Ich schaue zurück auf die kurze Zeit,

die ich mit ihm verbringen durfte.

Nur einen kurzen Blick hat er in die Welt hineingeworfen

und ihr Schönheit über einen langen Zeitraum zu entdecken,

ist ihm verwehrt geblieben.

Schnell, viel zu schnell ist dieser Mensch zurückgegangen,

in das unbekannte Land, aus dem wir kommen.

Aber ein Trost bleibt mir

inmitten meiner Ratlosigkeiten.

Dieser Mensch ging nicht allein

Denn ich durfte Tränen vergießen über ihn

Tränen der Trauer

Aber vor allen Tränen der Liebe.

Ich habe nur einen Wunsch, Gott,

dass diese Tränen zu Steinen werden auf dem Weg, der nun zu gehen ist.

hier und dort

zu Steinen, auf denen sein Schritt,

sowie mein Schritt sicheren Halt finden.

Diese Tränen hast du mir geschenkt, Gott

und inmitten meiner Ratlosigkeit danke ich dir dafür.

Wir dürfen Tränen geben für diejenigen,

die uns vorrausgehen

und vielleicht werden unsere Tränen zu Steinen für die Brücke,

die uns verbindet zwischen hier und dort.

                                                   

             

Das ist Noah

Ein kleiner Junge

mit süsser Stupsnase

und süssem Kussmund.

Das Haar ganz zart und flaumig, dunkel

Die Ohren klein und fein

Dünne.lange Fingerchen

an zwei kleinen, zierlichen Händchen.

Das ist Noah

Drei Ultraschallbilder,

Wunderschöne Erinnerungen

Mit einem schon ziemlich grossen und kugeligen Bauch

Den ersten verzweifelten Versuch sein Däumchen zu lutschen

Nur ein Foto

Ein kleines buntes Grab

Mit lustigen Spielzeug

Und bunten duftenden Blümchen.

Auch das ist Noah

Ein klitzekleiner Sonnenstrahl

Ein hell funkelnder Stern am Himmel

Eine dicke brummede Hummel

Ein laut zwitschender Vogel

In einem frisch blühenden Baum

Ein dicker Regentropfen auf meiner Haut

Ein bunter flatternder Schmetterling

Ein Regenbogen in der Frühlingsonne.

 

All das ist Noah

Ein See aus tausend Tränen

Unheilbare Schmerzen

Unsagbar tiefe Liebe

Und eine vor Stolz geschwellte Brust

Dankbar, wenn auch nur für eine viel zu kurze Zeit

Ein so einmaliges Kind bei mir haben zu dürfen

Tägliche Gedanken

An ein Baby:

Mein Baby

Mein Sohn

Mein Noah

 

In ewiger Lieber

Deine Mama

Ich vermisse dich so sehr

Du fehlst mir so unendlich

 

                                                           

 

ALLEIN....

Allein  mit der Trauer und den Tränen,

           die nie zu versiegen scheinen.

Allein  mit der Liebe für ein kleines Baby, einen kleinen Jungen,

           der viel zu früh gegangen ist.

Allein, kämpfen um die Erinnerung wach zuhalten.

Allein, hoffen auf das Verständnis der Menschen,

           die mit mir leben.

Allein, mit der ohnmächtigen Wut auf das Schicksal

Allein, umgeben von Menschen und doch allein.

Allein, mit der endlosen Leere in mir.

Allein, trotz der Liebe und der angebotenen Hilfe der Menschen,

           die mich lieben.

Allein, in dem tiefen schwarzen Nichts, dass mich umgibt.

Allein, begleitet von liebvollen Menschen,

           trotzdem allein im Leid.

           Niemand kann helfen, nur lindern und versuchen zu verstehen,

           aber unser Schicksal und Leben müssen wir selber meistern,

           und zwar....

 

                                                        Allein!

 

                                                      

                               

Brief von einem Engel

Mama, jetzt bin ich hier

ganz weit weg von dir

und doch so nah.

Mama, ich sehe dich weinen,

auch du willst zu mir,

ich spüre Deine Tränen,

stehe direkt neben Dir.

Mama, ich kann nun nicht mehr kommen,

deshalb bitte gib auf dich acht

und sag all meinen Lieben jeden Abend "Gute Nacht".

Sag meinen Freunden das ich sie trotzdem hören kann.

Es tut so weh,

ich schau Eure traurigen Gesichter an.

Mama, bitte nicht traurig sein,

hier bin ich nicht allein,

Bitte lächle doch einmal für mich,

Du darfst nicht weinen,

dann lächel ich auch noch einmal für Dich.

Mama, ich hab jetzt keinen Schmerzen mehr,

doch vermisse ich mein Leben sehr,

ich wünsche mir ein bißchen Lebensnähe her.

Mama, jetzt habe ich keine Angst mehr,

es ist schon eine Weile her.

Nun bin ich hier,

aber auch oft oft bei dir.

                    Trauer

Wenn der Tod mit so unendlich viel Leid,

 Trauer und Schmerz verbunden ist,

wie groß muß da die Freude beim Wiedersehnsein!

                               

 Weißt Du wie es ist,
wenn der Kummer Dich zerfrisst,
wenn die Sonne nicht mehr scheint
und man immerzu nur weint?

Wo ist dann verstehen?
Vor Tränen nichts zu sehen,
nichts zu fühlen, nichts zu denken.

Nur dieser hungrige Schmerz,
der unerbittlich zerrt,
der unerbittlich nimmt,
hab Angst wie ein kleines Kind.

Habe Sorge vor Kummer zu vergehn
nie mehr klar zu sehen
nie mehr Licht zu spüren,
innerlich zu erfrieren.

Der Schmerz nimmt mir mein Leben,
will ihm alles geben.
So nimmt mir auch noch den Verstand,
nur noch Irrsinn in mir fand.


Zuviel, das war einfach zuviel



 

Ich kenne Dein Gesicht -
ohne je die Farben Deiner Augen gesehen zu haben.

Ich spüre immer noch Deine Berührungen -
ohne das mich Deine kleinen Hände je gestreichelt haben.

Ich sehe Deinen kleinen Mund vor mir -
ohne das ich ihn je Mama sagen hörte.

Ich hielt Dich in meinem Arm -
ohne Dich je in den Schlaf gewiegt zu haben.

Ich habe Dich geboren-
ohne Dir Leben geschenkt zu haben.

 

Jedes Leben ist in der Tat
Ein Geschenk
Egal wie kurz
Egal wie zerbrechlich
Jedes Leben ist ein Geschenk
Welches für immer
In unseren Herzen weiterleben wird

aus Gute Hoffnung, jähes Ende von Hannah Lothrop

 

 

                                                                            

 

                                                           Segenswünsche für Dein Leben

 

Ich wünsche dir Ohren, die auch dann noch hören,

wenn Worte schon lange in Deiner Einsamkeit verstummen.

 

Ich wünsche dir Augen, die auch dann noch deine Tränen sehen,

wenn du sie nur noch still und unsichtbar in deinem Herzen weinst.

 

Ich wünsche dir Arme, die sich dann noch um dich legen,

wenn du in Verzweifelung lebst und keinen Trost mehr spüren kannst.

 

Ich wünsche dir Füsse, die auch dann noch deine Wege mit dir gehen,

wenn du dich mal verläufst und deine Richtung nicht mehr findest.

 

Ich wünsche dir Herzen, die auch dann dich innig lieben werden,

wenn du es selber nicht mehr kannst.

Verfasser unbekannt

  

 

 

 

 

                                    

                           

Wir sind Engel mit nur einem Flügel

   ...um fliegen zu können,

            müssen wir uns umarmen....

 

 

 

 

 

 

Dein Name bleibt!

Dein Name bleibt - mit meinem Herzen für Dich gewählt
Mit meinen Lippen geformt
Geflüstert - als du ins Leben kamst
Gerufen - in vielen Augenblicken deines Lebens, in allen Klangfarben
Geschrien - nach dir, über die Grenze, die Tod heißt.

Dein Name bleibt - auch wenn die Verzweiflung zu zerstören droht,
was nicht zerstörbar ist, auch wenn mein Herz immer wieder fragt -
Warum?

Dein Name bleibt - wenn ich in den Sternenhimmel schaue
und wenn meine Augen den Boden absuchen - er steht dort geschrieben

Du warst gestern - du wirst morgen sein in mir.

Mit meinem Herzen schrieb ich in den Sand: Dein Name bleibt.

Auch wenn die Winde tausend Tänze tanzen
und wilder Wirbel zu zerstören droht,
was nicht in mir zerstörbar ist: Dein Name bleibt.

Auch wenn das Silberrad des Lebens wie ungefragt
und selbstverständlich weiterläuft: Dein Name bleibt.

Dein Name bleibt

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weißt du, warum ich weine ...

 

Weißt du, warum ich weine?
Ich habe mein Kind verloren.
Ein Kind verliert sein Leben -
etwas Schlimmeres kann es nicht geben. 

 

Ich wünsche so etwas Keinem.

Das ist, als wenn ein Dorn,

direkt das Herz durchbohrt.

Es ist so furchtbar hart. 

 

Du sagst, es wird schon werden,

das kann ich nicht mehr hören.

wenn die Erde um dich bebt. 

 

Wenn die Welt um dich versinkt,

wenn die Sterbeglocke klingt.

Wenn die Angst dich überlistet,

wenn du kaum noch weißt, wo du bist. 

 

Man merkt es mir zwar nicht an

und trotzdem ist es so.

Dass ich das nicht verwinde,

es war und bleibt mein Kind! 

 

Du ahnst nichts von meinem Leid,

dabei hilft auch nicht die Zeit.

Man sagt, sie heilt alle Wunden -

Warum werde ich so geschunden? 

 

Die Seelenschmerzen bleiben,

die kannst du nicht vertreiben.

Die sind fast wie so Gespenster,

wie Schatten vor einem Fenster. 

 

Jetzt weißt du, warum ich weine.

Ich habe mein Kind verloren ... 

 

(Dieter Walter)


 

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